Dieter Hurler erhält Ehrenurkunde

tag des ehrenamts 2011_81Einen eindrucksvollen Abend gestalteten die Helfer vom Sportkreis Memmingen, mit dem Kreisvorsitzenden Uli Theophiel an der Spitze, für die knapp 60 Funktionäre aus elf schwäbischen Kreisen des Bayerischen Landes-Sportverbands (BLSV), die an dem Tag des Ehrenamts in der Stadthalle geehrt wurden. Stelzenläufer aus Lautrach, Kanonenfeuer der Wallensteingruppe und verschieden Musik- und Tanzeinlagen umrahmten die im Mittelpunkt stehende Überreichung der Ehrenurkunden für die im Sport jahrzehntelang engagierten Funktionäre - darunter auch Dieter Hurler, ehemaliger Volleyball-Abteilungsleiter.

„Tätigkeit bringt nicht immer Glück, aber es gibt auch kein Glück ohne Tätigkeit.“ Mit diesem Zitat des britischen Schriftstellers Benjamin Disraeli (1804-1881) brachte es der Kreisvorsitzende Uli Theophiel auf den Punkt: „Das Ehrenamt bringt neben der vielen Arbeit auch viel Freude mit sich.“ Sei es durch die Weitergabe von Kompetenzen und die Mitwirkung an der Entwicklung von Jugendlichen. „Heute ist ein besonderer Tag“, betonte Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert in seiner Grußrede. 30 Prozent der über 18-Jährigen in Bayern engagieren sich derzeit ehrenamtlich.

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Dieter Hurler (rechts) bekommt von Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert die Ehrenurkunde für jahrzehnte langes Engagement überreicht.

„Das ist großartig!“ Umso wichtiger sei der Tag des Ehrenamts. Denn er solle die Bedeutung der Freiwilligkeit betonen, sonst gerate sie in Vergessenheit, so Reichert weiter. „Der Tag heute ist zwar nur ein kleiner Ausgleich für die Arbeit, die Ehrenamtliche leisten, aber er steht für alle Engagierte, die nicht sagen: ‚Was bekomme ich?‘, sondern: ‚Was muss ich tun?‘“, unterstrich der Bezirkstagspräsident, der selber als Ministrant und über die Bobinger Turngruppe zum Ehrenamt kam.

Gemeinsam nahm er im Anschluss gemeinsam mit Bernd Kränzle (stellvertretender BLSV-Präsident und Bezirksvorsitzender Schwabens) die Ehrungen der knapp 60 Funktionäre vor. Darunter auch Dieter Hurler von der Königsbrunner Volleyballabteilung. Er ist eines der Gründungsmitglieder der Volleyballabteilung des TSV Königsbrunn im Jahre 1973. Von 1981 an übernahm er als insgesamt dritter Abteilungsleiter die Volleyballsparte - und das für ganze 28 Jahre.

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In der knapp 40-jährigen Geschichte drückte er damit der Abteilung am kräftigsten seinen Stempel auf. Während seiner Amtszeit gelang den Erwachsenenmannschaft der Aufstieg in die Bayernliga (Männer) und Regionalliga (Frauen). Die Förderung der Jugendarbeit war ihm ein besonderes Anliegen. Als Trainer und Betreuer der Jugendmannschaften erwarb er sich viele Verdienste.

2010 zog er sich nach fast drei Jahrzehnten, in denen er fast seine gesamte Freizeit, die ihm als selbstständiger Designer noch blieb, für die Volleyball-Abteilung opferte, von seiner Tätigkeit zurück. Damit hat er sich die Auszeichnung durch BLSV-Vizepräsident Bernd Kränzle und Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert mehr als verdient.

Die Abteilung kann sich glücklich schätzen, einen so engagierten Leiter gehabt zu haben.




 
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